
Lara Alina Hofer, geboren 2001 in Biel/Bienne, lebt und arbeitet in Zürich. 2025 schloss sie ihren Bachelor Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ab, mit Fokus auf textbasierte Kunst, Literatur und Video. Sie schreibt literarische Kolumnen für diverse Zürcher Zeitungen, darunter das Politikmagazin Rathuus. Seit 2022 ist sie Teil des Jungen Literaturlabors (JULL) in Zürich. 2023 gründete sie den Off-Space The Gray Space, für die Legitimierung und Förderung von Literatur und Poesie in Ausstellungsräumen. ​Im Fokus ihrer Praxis steht die Verbindung von Literatur und Kunst. Ihre Schreibpraxis ist ein zentraler Teil ihrer künstlerischen und filmischen Tätigkeit.
Ihre Werke zeigte Lara Alina Hofer in mehreren Gruppenausstellungen, etwa in Zürich, Baden, St. Gallen und Vals. Ihre Texte performte sie an diversen Lesungen, etwa im Cabaret Voltaire (ZH), Sihlrecords (ZH), Orell Füssli (BE), Zürich Liest Festival (ZH) und am Kleinkunst-Festival in Vals (GR).​​​ 2025 zeigte sie mit Künstlerin Lynn Anna Tschudi die Ausstellung und performative Lesung BLICK/KONTAKT im MATERIAL Off-Space in Zürich. 2026 wurde ihr Kurzfilm «Versuch, einen Baum in Zürich zu fällen» an den 61. Solothurner Filmtage gezeigt und mit dem Publikumspreis für den Besten Kurzfilm 2026 ausgezeichnet..
«Lara Alina Hofer arbeitet mit Text und Sprache, und ist nie ohne Notizheft und Stift anzutreffen. Ihre Arbeiten reichen vom Gedicht über Kurzgeschichten bis zu poetischen Kurzfilmen. Sie lässt sich von örtlichen Begebenheiten und unerwarteten Irritationen leiten, um ihre Texte zu verfassen. Mit kindlicher Entdeckungsfreude setzt sie sich mit den Gegebenheiten vor Ort auseinander – und lässt Lesende gleichzeitig an ihrem inneren Dialog teilhaben. Ihre humorvollen Texte vermögen es, Lesende zum Schmunzeln und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen.»
Lukrezia Walker, Vals, 2025